Ich habe nach meinem Studium ein halbes Jahr in Tokio gelebt und dort gearbeitet. Auch wenn das schon eine ganze Weile her ist, wird mir diese Zeit sehr lebendig und ich fühle sehr mit den Menschen in Japan, wenn ich dieser Tage Nachrichten höre oder den Liveticker über die Katastrophe im Internet verfolge. Die Luftbilder der vom Tsunami überfluteten Gebiete haben viel Ähnlichkeit mit den mir sehr präsenten Bildern aus japanischen Museen von der Zerstörung ganzer Städte im Zweiten Weltkrieg: Nur die wenigen Stein-/Betonhäuser stehen noch… Die Erinnerung an das atomare Inferno von Hiroshima und Nagasaki 1945 wird in Japan wach gehalten und macht jeden Besucher sehr betroffen. Ich hoffe, dass das ganz große Unglück 2011 noch verhindert werden kann.

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Das Magazin zur Klima-und Energiewende

Das Magazin zur Klima- und Energiewende

Folgender Artikel ist heute in dem unabhängigen Onlinemagazin Klimaretter.info erschienen. Als Mitherausgeber unterstützt LichtBlick das Magazin zur Klima- und Energiewende. Der Autor folgenden Beitrags ist Nick Reimer:

Noch ist die Lage in den Tsunami-Gebieten unübersichtlich, da haben die Ausläufer der zu befürchtenden Atom-Katastrophe Deutschland und die Regierung von Angela Merkel (CDU) erreicht. In Gorleben stürmten Atomkraftgegner das Endlager-Gelände, die Anti-Atombewegung ruft heute zu Mahnwachen auf. Und in den Kommentarspalten der deutschen Presse wird eine neue politische Debatte über die Zukunft der deutschen Atomkraftwerke gefordert. 

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Wasserkraftwerk Freudenau
Wasserkraftwerk Freudenau

Blogbeitrag von Julia Pösl, Energiehandel LichtBlick

TÜV Nord besucht LichtBlick

Vor zwei Wochen war es wieder soweit: Wie jedes Jahr bekam Lichtblick Besuch eines unabhängigen Gutachters des TÜV Nord, um die Herkunft unseres Ökostroms zu prüfen. Mit Stolz können wir sagen, dass unsere Kunden mittlerweile 2.500.000.000 kWh Ökostrom von LichtBlick beziehen: davon verbrauchen etwa 1.500.000.000 kWh allein unsere fast 500.000 Privatkunden und 1.000.000.000 kWh  unsere 32.000 Großkunden (worunter auch Kunden wie z.B. der Deutsche Bundestag oder Puma sind).

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Der Bundestag ist seit 2008 LichtBlick-Kunde. Laut Medienberichten hat heute früh um 10:28h eine Baufirma drei Stromleitungen des Netzbetreibers Vattenfall gekappt und den Bundestag von der Versorgung abgeschnitten. Die Leitungen sollen bis heute Nachmittag wieder funktionstüchtig sein. Wir sind gespannt und hoffen, dass unser sauberer Strom bald wieder die Debatten und Entscheidungen im Bundestag erhellt… Übrigens: Als Stromlieferant sind wir nicht für die Leitungen verantwortlich, sie gehören dem Netzbetreiber. In Berlin ist das Vattenfall. Der Netzbetreiber muss garantieren, dass der Strom zum Kunden fließt. Dafür kassiert der Besitzer des Stromnetzes eine teure Gebühr – das sogenannte “Netzentgelt”.

Mit großem Interesse habe ich heute in der Frankfurter Rundschau gelesen, dass eine im Auftrag des Bundesumweltministeriums verfasste Studie zu Ergebnissen kommt, die gar nicht zu dem im vergangenen Herbst veröffentlichten Energiekonzept der Bundesregierung passen. Das BMU hat offensichtlich keine übermäßige Eile gehabt, die Ergebnisse der sogenannten “Leitstudie 2010″ an die Öffentlichkeit zu bringen.

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