Zugegeben: ich lese die Frankfurter Allgemeine Zeitung nur sehr selten. Aber der Beitrag des FAZ-Herausgebers Frank Schirrmacher, den ich gerade von einem Kollegen bekommen habe, ist so bemerkenswert, dass ich wohl wieder häufiger zu dieser Zeitung greifen sollte. Zum ersten ist festzuhalten, dass „Die neun Gemeinplätze des Atomfreunds“ eine außerordentlich brillante Demaskierung der Rhetorik aller Atomkraftbefürworter ist. Dazu kommt, dass Schirrmacher ein sprachlich höchst prägnantes, geradezu exzellentes Stück gelungen ist, das einen echten Lesegenuss bietet. Und schließlich: Die FAZ steht nicht im Verdacht, der links-ökologischen Kampfpresse zuzugehören. Insofern ist der Beitrag ein wichtiges Dokument, wie umfassend die Ablehnung der Kernenergie mittlerweile in unserer Gesellschaft verankert ist. Ich verspreche Ihnen: „Die neun Gemeinplätze des Atomfreunds“ sind wirklich lesenswert.

Onlinemagazin zur Energie- und Klimawende

Onlinemagazin zur Energie- und Klimawende

Alle fünf  Wochen stehe ich als Mitherausgeber dem unabhängigen Onlinemagazin www.klimaretter.info Frage und Antwort zu Energiepolitik und Klimawandel. Mit dazu gehört auch immer die Frage nach der “Überraschung der Woche”. Hier nun das Interview vom vergangenen Samstag in voller Länge:

1. Ein historischer Tag für Deutschland: Am Dienstag produzierten solare Kraftwerke zum ersten Mal mehr Strom als die Atomkraftwerke. Werden wir das jetzt häufiger erleben?
Das hoffen wir. Atomstrom ist unverantwortbar. Es ist unfassbar, dass es erst soweit kommen musste.

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20 Sekunden – länger soll ein Anrufer bei uns nicht Warten, bis unsere Kundenbetreuer den Hörer abnehmen. Denn lange Warteschleifen sind ein Ärgernis. Das ist eine unserer Service-Spielregeln, mit denen wir unseren Kunden das Leben einfach machen. In unserem Unternehmens-Leitbild heißt es: „Kundenservice wird von uns allen gelebt“. Weil uns das in der Regel offenbar ganz gut gelingt, sind wir diese Woche zum dritten Mal in Folge beim Wettbewerb „Deutschlands kundenorientierteste Dienstleister“ mit dem Sonderpreis als bester Energieversorger ausgezeichnet worden.

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Manchmal kommt es „richtig dicke“. Für uns war das in den letzten zehn Tagen der Fall, denn LichtBlick wurde gleich dreimal für seine Leistungen als Unternehmen ausgezeichnet. Der Bundesumweltminister und der BDI fanden, das ZuhauseKraftwerk sei eine Innovation für Klima und Umwelt, auf der Hotellerimesse Internorga nahm mein Kollege Gero Lücking den Zukunftspreis Spezial (auch für das ZuhauseKraftwerk) entgegen und gestern Abend gewannen wir zum dritten Mal in Folge den Sonderpreis für Energieversorger des Wettbewerbs “Deutschlands kundenorientierteste Dienstleister”. Wir sind als Unternehmen sehr stolz auf diese Auszeichnungen. Aber wenn man genauer nachdenkt, sind es natürlich die fast 400 LichtBlicker gewesen, die diese Auszeichnungen erarbeitet haben.

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WWF-Klimachefin Regine Günther (c) WWF Bernd Lammel

WWF-Klimachefin Regine Günther (c) WWF Bernd Lammel

LichtBlick unterstützt die Aktion „Earth Hour 2011“ des WWF. WWF-Klimachefin Regine Günther erläutert in einem Gastbeitrag die Ziele der Kampagne.

Am kommenden Samstag, den 26. März werden um 20.30 Uhr Millionen Menschen rund um den Globus für eine Stunde das Licht ausschalten. Mit dieser symbolischen Aktion fordern sie von Politik und Unternehmen eine nachhaltige und sichere Energieversorgung und mehr Klimaschutz. Gerade die schrecklichen Ereignisse in Japan zeigen, dass wir endlich eine Energiepolitik verfolgen müssen, die Menschen gemachte Katastrophen ausschließt.

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Als Maß für die Verantwortbarkeit der Kernkraft wird gemeinhin das Restrisiko heran gezogen. Die Befürworter bewerten das Restrisiko als so gering, dass sie im Rahmen ihres Abwägungsprozesses zu dem Schluss kommen, dass die kurzfristigen Vorteile der friedlichen Nutzung der Kernenergie deutlich etwaige Restrisiken überwiegen. Sie halten die Kernkraft für verantwortbar. Was Restrisiko dabei aber im Detail bedeutet, haben sie sich offenbar nicht im Detail vor Augen geführt.

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Claudia Langer, Geschäftsführerin der Utopia AG

Nach dem Innovationspreis des Bundesumweltministeriums haben wir am Donnerstag eine weitere Auszeichnung für SchwarmStrom und das ZuhauseKraftwerk bekommen: Den “INTERNORGA Zukunftspreis” der Hotel- und Gaststättenbranche. Die Laudatio für diesen Preis hat Claudia Langer von der Nachhaltigkeitsplattform UTOPIA gehalten. Sie war auch in der Jury. Die Rede von Claudia Langer veröffentlichen wir hier im Blog:

“Unternehmen, die voran gehen und die Zukunft stiften, die in ihrem Bereich als Pioniere Wege bereiten und vordenken, sind mir, nicht nur von Berufes wegen, sondern von ganzem Herzen eine Leidenschaft. mehr

Ab heute, den 17. März 2011, sind wir vier Tage lang Aussteller auf der internationalen Messe New Energy Husum.  Auf der renommierten Messe für erneuerbare Energien präsentieren wir – erstmals in Norddeutschland - das ZuhauseKraftwerk. Außerdem stellen wir Betreibern von erneuerbare Energien Anlagen individuelle Stromangebote für die Versorgung ihrer Anlagen vor.

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Das Anti-Atom-Bündnis Campact hat einen Aufruf gestartet, den Sie hier unterzeichnen können:

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel,

wir sind fassungslos und entsetzt über die Reaktorkatastrophe von Fukushima. Ziehen Sie daraus Konsequenzen: Machen Sie die Laufzeitverlängerung rückgängig und schalten Sie Atomkraftwerke ab – jetzt und endgültig!

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Dieser Preis wird vom Bundesumweltminsterium vergeben

Dieser Preis wird vom Bundesumweltminsterium vergeben

Bei den schrecklichen Nachrichten aus Japan kommt es mir fast unpassend vor, auch über erfreuliche Dinge zu berichten. LichtBlick hat ja mit den ZuhauseKraftwerken und dem SchwarmStrom-Projekt eine Alternative zur Atomkraft entwickelt. Gestern waren wir mit einer kleiner Delegation in Berlin, denn wir sind vom Bundesumweltministerium, dem Bundesverband der Deutschen Industrie und dem Fraunhofer Institut mit dem “Innovationspreis Klima und Umwelt” ausgezeichnet worden. Wir freuen über diese Auszeichung, die eine Motivation für alle LichtBlicker ist, weiter an Innovationen für die Energiewende zu arbeiten und das SchwarmStrom-Projekt zügig voranzutreiben. Das ist einer unserer Beiträge zum Ausstieg aus dem Atom-Wahnsinn.

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