3:1 für LichtBlick

von LichtBlick
am 29. September 2010
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Beitrag von Andrè Schneider

3. Tor nach nur 20 Minuten

Am 23.09.2010 war es wieder soweit. Die Fußballer unter den LichtBlickern wollten im traditionellen Vergleich gegen die Anwaltskanzlei White and Case beweisen, dass sich ihr wöchentliches Training in der Halle auch auf dem großen Feld bezahlt macht. Auf dem Gelände des Grün Weiss Eimsbüttel wurde pünktlich um 18:30 Uhr angepfiffen. Bei besonderer Flutlichtatmosphäre legte LichtBlick los wie die Feuerwehr und führte nach 20 Minuten bereits 3:0. Sollte der letztjährige 4:1-Sieg sogar noch getoppt werden können und es dieses Mal zu einem wahren Schützenfest kommen? mehr

Die Großdemo: Atomkraft – Schluss jetzt! am 18.9.2010

“Die Sonne scheint, eben hat es ein bisschen geregnet und der Wind bläst kräftig – auch hier und heute ist also alles dabei was wir für die Energiewende brauchen!” ruft der Podiumssprecher von der Hauptbühne vor dem Berliner Hauptbahnhof.
“Fast alles.” denke ich, denn das Zuhausekraftwerk von LichtBlick als gewichtige Alternative zu Atom- und Kohlekraftwerken bleibt unerwähnt. Nicht verwunderlich, da sich kein Bezug zur aktuellen Wetterlage vor Ort herstellen lässt.

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Die ARD-Tagesthemen haben gestern in einem Beitrag auf den Punkt gebracht, was leider immer häufiger Realität in den Zeiten nach dem „Atomkompromiss“ der Bundesregierung sein wird: mehr Atom ist gleichbedeutend mit weniger Wind, die Atomkonzerne stehen bei ihren Investitionen klar auf der Bremse.  Atomstrom ist keine Brücke, sondern behindert die Energiewende und verstopft die Netze. Leider ignoriert die Bundesregierung diesen Zusammenhang, auf den wir immer wieder verwiesen haben. Aber glücklicherweise ist die Debatte noch lange nicht zu Ende. Sollte die Laufzeitverlängerung Gesetz werden, entscheidet als nächstes das Bundesverfassungsgericht. Und spätestens 2013 sind Neuwahlen mit der Option auf eine andere Energiepolitik.

Weitere Hintergrundinformationen zum Thema:

Kürzlich veröffentlichte LichtBlick-Studie: Atomkraft blockiert Ausbau der erneuerbaren Energien

Gastbeitrag von Rainer Gritzka, Wirtschaftsgesellschaft der Kirchen in Deutschland mbH

Mit dem heutigen Beitrag von Rainer Gritzka, Wirtschaftsgesellschaft der Kirchen in Deutschland mbH, möchten wir einen weiteren Einblick in den Arbeitsalltag von LichtBlick geben. Rainer Gritzka erklärt in seinem Beitrag, wie unser gemeinsamer Rahmenvertrag entstanden ist: ein Vertrag der kirchlichen Einrichtungen ein besonderes Angebot zur Versorgung mit umweltfreundlich erzeugtem Strom bietet.

Lennart Bernstein, Leiter Filialisten und Kooperationen Sondervertragskunden 

“Die Kirchen sind für die Bewahrung der Schöpfung verantwortlich”

Rainer Gritzka

Rainer Gritzka, Wirtschaftsgesellschaft der Kirchen in Deutschland mbH

Da die Kirchen seit etlichen Jahren mit zurückgehenden Kirchensteuereinnahmen kalkulieren müssen, hat Sparsamkeit oberste Priorität.
Es gibt aber Situationen im alltäglichen kirchlichen Alltag, die lassen sich allein mit Sparsamkeit nicht bewältigen. Die Kirchen sind schon von ihrem Auftrag her für die Bewahrung der Schöpfung verantwortlich. Diese Forderung kann man oft von den Kanzeln der zahlreichen Kirchen hören. Kirche darf nicht nur die Bewahrung der Schöpfung  fordern, sie muss auch mit gutem Beispiel vorangehen und diese Forderung in die Tat umsetzen. Und genau hier setzt die Aufgabe der Wirtschaftsgesellschaft der Kirchen in Deutschland mbH (WGKD) ein.

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Heute hatte ich keinen guten Tag, einfach so, wie das so manchmal ist.

Und dann gab es doch ein gutes Ende:

Meine letzte E-Mail brachte mir die Detail -Ergebnisse der aktuellen Auswertung des Kundenmonitor. Von den befragten Stromkunden erreichten wir einen Marktanteil von etwas über 3 Prozent- das ist schon einmal gut. Viel besser allerdings das Ergebnis zur Zufriedenheit: 96 Prozent waren “zufrieden”, “sehr zufrieden” oder “vollkommen zufrieden”. (Das ist übrigens  nahezu derselbe Zufriedenheitswert, wie ihn die Stiftung Warentest letztes Jahr gemessen hat). Wieder klarer Spitzenreiter von allen Stromversorgern!
Diese Rückmeldung von unseren Kunden macht mich persönlich stolz, verantwortlich für ein Unternehmen zu sein, das den Kunden so sehr in den Mittelpunkt stellt – und vor allem natürlich stolz darauf, dass wir ein so gutes Team bei LichtBlick haben, das diese Kundenorientierung ja erst ermöglicht. Danke an unsere Kunden und an alle LichtBlicker!

War also doch ein guter Tag!

Weitere Auszeichnungen und Testurteile 2010 und 2009

Blogbeitrag zu unserer Auszeichnung “Deutschlands kundenorientiertester Dienstleister 2010″

Als Reaktion auf die Entscheidung der Bundesregierung die Atomlaufzeiten zu verlängern hat die Nichtregierungsorganisation Campact eine Onlineaktion gestartet. Wir möchten diese Aktion unterstützen und leiten Sie daher an Sie weiter. Seit Montag wurde die Aktion bereits von über 55.000 Menschen unterzeichnet. Es ist ein Appell an die Bundeskanzlerin, ihren den Ausbau erneuerbarer Energien bremsenden Atomkurs zu stoppen. Den Appelltext und Möglichkeit zu unterzeichnen finden Sie auf der
Aktionsseite von Campact: http://campact.de/atom2/sn8/signer

Beitrag geschrieben von Sylke Hausmann, Sondervertragskundenbereich LichtBlick

Auf dem Weg ins Intag-Valley

Im Juli dieses Jahres verbrachte ich meinen Urlaub in Ecuador und besuchte dort das Intag-Valley im Norden des Landes, in dem LichtBlick mit „Geo schützt den Regenwald“ ein Schutzgebiet unterstützt. Anfang Juli  machten mein Freund und ich uns auf den Weg von der Hauptstadt Quito über Otavalo nach Apuela, ins Herz des Intag-Valleys. Die Fahrt mit dem Bus von Otavalo war bereits ein echtes Abenteuer. Mal abgesehen vom Zustand des Busses, der aus dem Anfang des letzten Jahrhunderts zu kommen schien, und der Tatsache, dass sich der Busfahrer erst einmal bekreuzigte bevor er losfuhr, haben wir uns eigentlich sehr geborgen gefühlt.

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Als „epochal“ und als eine „Revolution“ wird der „Atomkompromiss“ vom Wochenende durch die Spitzenpolitiker der schwarz-gelben Regierung gepriesen. In Wahrheit ist es ein noch nie dagewesener Durchmarsch der Atomlobby von E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall und ein energiewirtschaftlicher und wirtschaftspolitischer Rückschlag ohne Gleichen.

Die Sicherheit spielt keine Rolle mehr

Sämtliche Sicherheitsdiskussionen spielen keine Rolle mehr, sie sind vom Tisch. Was hat Umweltminister Röttgen alles an Nachrüstungen gefordert und in Aussicht gestellt? Die AKWs sollten gegen Terroranschläge und Flugzeugabstürze gesichert und nachgerüstet werden. Die Abschaltung von bis zu vier der ältesten Reaktoren wurde als Preis für eine Laufzeitverlängerung vom BMU gefordert. Nichts ist davon geblieben. Sicherheitsaspekte kommen im Atomdeal nicht mehr vor.

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Kundenorientierung und Nachhaltigkeit sind Kernthemen unseres Unternehmens. Ich wurde kürzlich eingeladen, über das Verhältnis dieser Themen zu den neuen Medien einen Beitrag im renommierten Fachmagazin “St. Gallen Marketing Review” zu veröffentlichen. Ein weiterer wissenschaftlicher Beitrag zum Thema des Artikels „The Impact of New Media on Customer Relationships” , den ich gemeinsam mit europäischen und US-amerikanischen Professoren verfasst habe, ist kürzlich im Journal of Service Research erschienen. Für viele Web 2.0 Interessierte ist dieses Thema sicher spannend. Darum veröffentliche ich den deutschen Beitrag auch in unserem LichtBlickBlog:

E-Mail, Web 2.0 und Smartphones sind Stichworte für ein Phänomen, das lange Zeit erfolgreiche Geschäftsmodelle in Frage stellt, aber auch immense Chancen eröffnet. Das World Wide Web und vor allem Web 2.0 erfordern eine Ausrichtung von Unternehmen auf Kundenmanagement und Nachhaltigkeit. LichtBlick stellt sich dieser Herausforderung. mehr

Jetzt ist die Katze also aus dem Sack. Bis zu 14 Jahre sollen die deutschen Atomkraftwerke länger laufen. Ältere Meiler bekommen nur acht Jahre, neuere 14 Jahre. So haben es die Koalitionäre von CDU und FDP gesten in einem finalen Showdown im Kanzleramt beschlossen. Final? Wohl kaum. Denn Deutschland steht vor einem heißen Herbst. Und vor einer jahrelangen Atomdebatte.

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